James Gunn enttäuscht Batman-Fans: Der neue DCU-Batman ist noch immer nicht besetzt
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Wer wird der neue Batman im DC Universe? Seit Monaten kursieren Namen, angebliche Insiderberichte und vermeintlich bereits abgeschlossene Verträge. Nun hat sich DC-Studios-Chef James Gunn persönlich eingeschaltet – und den Hoffnungen vieler Fans einen deutlichen Dämpfer verpasst.
James Gunn beendet die neuesten Batman-Gerüchte
Die Spekulationen hatten rund um die San Diego Comic-Con erneut deutlich an Fahrt aufgenommen. In sozialen Netzwerken verbreiteten sich Behauptungen, DC Studios habe seinen neuen Batman längst gefunden und die Verpflichtung eines Schauspielers werde lediglich noch geheim gehalten.
Ein Fan forderte James Gunn deshalb auf Threads dazu auf, die zahlreichen Berichte endlich zu kommentieren. Gunns Antwort fiel gewohnt knapp und deutlich aus: „De and bunked.“
Damit stellte der Filmemacher klar, dass die vermeintliche Besetzung des DCU-Batman nicht der Wahrheit entspricht. Für die begehrte Rolle des Bruce Wayne in „The Brave and the Bold“ wurde bislang kein Schauspieler offiziell verpflichtet.
„The Brave and the Bold“ steckt weiterhin in einer frühen Phase
Dass Gunn erneut ein Casting-Gerücht dementieren muss, dürfte viele Batman-Fans inzwischen kaum noch überraschen. Bereits 2024 hatte der DC-Studios-Chef erklärt, dass entsprechende Meldungen falsch seien und für das Projekt zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal ein fertiges Drehbuch vorgelegen habe.
An dieser Situation scheint sich bislang grundsätzlich wenig geändert zu haben. Weder eine Besetzung noch ein Drehbeginn oder ein Kinostart wurden offiziell bekannt gegeben. Der Film befindet sich offenbar weiterhin in einer vergleichsweise frühen Entwicklungsphase.
Fest steht bislang vor allem, dass Andy Muschietti die Regie übernehmen soll. Der Filmemacher inszenierte für DC bereits „The Flash“. In „The Brave and the Bold“ soll nicht nur Bruce Wayne im Mittelpunkt stehen, sondern auch dessen Sohn Damian Wayne, der als Robin an der Seite seines Vaters kämpft.
DC Studios muss einen Batman finden, der langfristig zum neuen Filmuniversum passt. Die Rolle dürfte nicht nur für einen einzelnen Film besetzt werden, sondern für mehrere Kino-, Serien- und möglicherweise auch Crossover-Auftritte. Eine vorschnelle Entscheidung wäre deshalb riskant.
Jensen Ackles und Alan Ritchson bleiben Fan-Favoriten
Solange DC Studios keinen offiziellen Darsteller präsentiert, dürfte das große Fan-Casting munter weitergehen. Über Jahre gehörte vor allem „Supernatural“-Star Jensen Ackles zu den beliebtesten Kandidaten. Ackles hat Batman bereits mehrfach in verschiedenen Animationsproduktionen seine Stimme geliehen.
Zuletzt verlagerte sich die Aufmerksamkeit jedoch zunehmend auf Alan Ritchson. Der aus „Reacher“ bekannte Schauspieler bringt aus Sicht vieler Fans die körperliche Präsenz mit, die sie sich für einen erfahrenen und einschüchternden DCU-Batman wünschen.
Ritchson selbst hat die Erwartungen allerdings ebenfalls gedämpft. Während eines Panels auf der San Diego Comic-Con erklärte er, dass Gespräche über eine andere DC-Figur geführt würden. Batman könne vielleicht irgendwann eine Möglichkeit sein, aktuell gehe es aber offenbar um eine andere Rolle.
Der Schauspieler scherzte außerdem darüber, wie hartnäckig sich das Gerücht inzwischen hält. Er werde praktisch täglich gefragt, ob er der neue Batman sei. Eine tatsächliche Verpflichtung als Bruce Wayne lässt sich daraus jedoch nicht ableiten.
Vielleicht ist das Dementi sogar eine gute Nachricht
Für ungeduldige Batman-Fans ist Gunns Aussage zunächst natürlich enttäuschend. Viele hätten sich nach den zahlreichen Spekulationen endlich eine konkrete Ankündigung gewünscht. Gleichzeitig zeigt das Dementi aber auch, dass DC Studios die wichtigste Casting-Entscheidung des neuen Filmuniversums offenbar nicht überstürzen möchte.
Batman ist nicht irgendeine Nebenfigur, die im Hintergrund eines Teamfilms auftaucht. Bruce Wayne gehört neben Superman zu den zentralen Säulen der gesamten Marke. Der neue Darsteller muss deshalb sowohl als erfahrener Batman als auch als Vater von Damian Wayne funktionieren.
Hinzu kommt, dass das DCU nicht einfach eine jüngere Version von Robert Pattinsons Batman benötigt. Während Matt Reeves’ Filme eine eigenständige Welt bilden, soll „The Brave and the Bold“ einen bereits etablierten Helden mit einer umfangreichen Bat-Familie zeigen.
An Batman mangelt es trotzdem nicht
Auch ohne eine baldige Besetzungsankündigung für „The Brave and the Bold“ bleibt der Dunkle Ritter auf der Leinwand und im Fernsehen präsent. Laut dem Ausgangsbericht kehrt Bruce Timms Animationsserie „Batman: Caped Crusader“ mit neuen Folgen zurück.
Zudem ist für September der Animationsfilm „Batman: Knightfall“ angekündigt, in dem Anson Mount dem Titelhelden seine Stimme leiht. Gleichzeitig arbeitet Matt Reeves weiter an „The Batman Part II“ mit Robert Pattinson.
Der Kinostart von „The Batman Part II“ ist demnach für 2028 vorgesehen. Die Abenteuer von Robert Pattinsons Bruce Wayne gehören allerdings weiterhin zum sogenannten Elseworlds-Bereich und sind nicht Teil von James Gunns zusammenhängendem DC Universe.
Unser Fazit
James Gunn hat das nächste große Batman-Gerücht mit wenigen Worten beendet. Weder Alan Ritchson noch Jensen Ackles oder ein bislang unbekannter Kandidat wurde offiziell als neuer Bruce Wayne verpflichtet.
Für Fans bedeutet das vor allem eines: weiter warten. Allerdings wäre eine schlecht vorbereitete Schnellentscheidung deutlich problematischer als ein paar zusätzliche Monate ohne Casting-News. Der neue Batman soll schließlich eine der wichtigsten Figuren des gesamten DCU werden.
Lieber lässt sich DC Studios bei der Auswahl etwas mehr Zeit, als den Schlüssel zum Batmobil dem erstbesten muskulösen Schauspieler in die Hand zu drücken, der auf einem Fanposter gut aussieht.
Bis eine offizielle Ankündigung erfolgt, bleibt der DCU-Batman damit genau das, was er seit Monaten ist: eine schwarze Silhouette, auf die jeder Fan seinen persönlichen Wunschkandidaten projizieren kann.
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Quelle: Ausgangsbericht von Devanshi Basu vom 29. Juli 2026. Einordnung und Text: Comixdealer Magazin.
