Blood Brothers Mother Kritik: Der Wilde Westen frisst seine Kinder
Die Blood Brothers Mother Kritik lässt sich eigentlich mit einem ziemlich einfachen Bild beginnen: Drei Jungen sind noch viel zu klein für die Revolver in ihren Händen – und trotzdem schickt Brian Azzarello sie durch einen Wilden Westen, in dem Erwachsene längst aufgehört haben, sich wie welche zu benehmen.
Daniel, Simon und Jack, genannt „Rabbit“, verlieren innerhalb einer einzigen Nacht praktisch alles.
Ihr Ziehvater Reverend Jon Blood wird erschossen.
Ihre Mutter wird von drei Männern mitgenommen.
Und plötzlich stehen die Brüder allein in einem Texas, in dem Gewalt keine Ausnahme ist.
Sie ist die Sprache, die fast jeder versteht.
Also machen sich die drei Kinder auf die Suche nach ihrer Mutter.
Was zunächst nach einer brutalen Variante von „The Searchers“ klingt, wird allerdings schnell etwas wesentlich Unangenehmeres.
Denn ihre Mutter wurde möglicherweise nicht einfach von drei Fremden entführt.
Sie kennt diese Männer.
Und damit beginnt eine Geschichte über Familie, Rache und die Frage, wie viel von der Gewalt der Erwachsenen irgendwann in ihren Kindern weiterlebt.
„Blood Brothers Mother“ ist kein Western über Helden. Es ist ein Western darüber, was passiert, wenn Kinder lernen müssen, in einer Welt ohne Helden zu überleben.
Kurz eingeordnet
Azzarello und Risso machen hier genau das, was sie besonders gut können: moralisch kaputte Menschen, knappe Dialoge, Gewalt ohne romantische Verklärung und eine Geschichte, in der praktisch jede Figur etwas mit sich herumschleppt. Der eigentliche Star ist allerdings Eduardo Risso. Seine aquarellartigen Farben, die riesigen Landschaften und die fast schmerzhaft schönen Sonnenuntergänge stehen permanent im Kontrast zu dem, was Menschen in diesen Bildern miteinander anstellen. Hart, bitter und visuell fantastisch.
Azzarello und Risso – eigentlich könnte man danach schon aufhören
Wenn auf einem Cover Brian Azzarello und Eduardo Risso stehen, weiß man ungefähr, in welche Richtung die Reise geht.
„100 Bullets“ hat beide längst zu einem der interessantesten Autoren-Zeichner-Duos des modernen US-Comics gemacht.
Später folgten unter anderem „Moonshine“ und weitere gemeinsame Arbeiten.
Dabei wechseln die Genres durchaus.
Die DNA bleibt allerdings erstaunlich ähnlich.
Azzarello interessiert sich für Menschen, die schlechte Entscheidungen treffen.
Für Macht.
Für Gewalt.
Und besonders für jene unangenehme Zone, in der man längst nicht mehr klar sagen kann, wer Opfer ist und wer Täter.
Der Western ist dafür eigentlich das perfekte Genre.
Nur dass hier statt Pistolen in Großstadtgassen eben Colts im Staub sprechen.
„Blood Brothers Mother“ fühlt sich deshalb weniger wie ein Ausflug des „100 Bullets“-Teams in den Western an – und mehr wie die Erkenntnis, dass Azzarello und Risso eigentlich schon immer Western erzählt haben.
Drei Kinder ziehen durch die Hölle
Der emotionale Kern sind jedoch nicht die Revolverhelden.
Es sind die Kinder.
Daniel ist der Älteste und dadurch zwangsläufig derjenige, der Verantwortung übernehmen muss.
Simon und Rabbit sind jünger.
Teilweise wirken sie noch genau so, wie Kinder eben wirken sollten.
Unsicher.
Ängstlich.
Manchmal trotzig.
Nur gibt ihnen diese Welt praktisch keine Gelegenheit, lange Kinder zu bleiben.
Das macht Azzarello ziemlich clever.
Er schreibt keine kleinen Erwachsenen.
Die Brüder werden nicht plötzlich zu perfekten Revolverhelden, nur weil der Plot sie gerade braucht.
Sie haben Angst.
Sie treffen Entscheidungen aus Panik.
Sie brauchen einander.
Und dennoch lernen sie mit jedem Kilometer mehr darüber, nach welchen Regeln diese Welt funktioniert.
Oder vielmehr:
dass sie häufig überhaupt keine Regeln besitzt.
Gerade darin steckt die eigentliche Tragik.
Man verfolgt nicht nur eine Rettungsmission.
Man beobachtet drei Kinder beim Verlust ihrer Unschuld.
Dieser Western glaubt nicht besonders fest an das Gute im Menschen
„Blood Brothers Mother“ gehört definitiv nicht zur romantischen Sorte Western.
Hier reitet niemand sauber in den Sonnenuntergang, nachdem der Bösewicht ordnungsgemäß erschossen wurde.
Azzarellos Westen ist brutal.
Manchmal sogar abstoßend.
Outlaws, Kopfgeldjäger, Soldaten, Siedler und andere Gestalten kreuzen den Weg der Brüder.
Dabei entsteht zunehmend das Gefühl, dass Gewalt keine Ausnahme ist, sondern ein Kreislauf.
Wer verletzt wurde, verletzt irgendwann jemand anderen.
Wer Rache bekommt, will plötzlich mehr davon.
Und wer lange genug in dieser Welt lebt, hat meistens eine ziemlich überzeugende Geschichte dafür, warum genau seine eigene Grausamkeit gerade notwendig war.
Die Frage ist irgendwann nicht mehr, ob die Blood-Brüder ihre Mutter finden. Die spannendere Frage lautet, wer diese Jungen sein werden, wenn ihre Reise vorbei ist.
Deshalb passt auch der Vergleich mit Cormac McCarthys „Blood Meridian“ zumindest atmosphärisch.
Nicht weil Azzarello McCarthy imitieren würde.
Dafür ist sein Erzählen viel stärker auf Genre, Dialog und Tempo ausgerichtet.
Doch beide teilen den Blick auf einen Westen, in dem Gewalt nicht als heroischer Ausnahmezustand erscheint.
Sie gehört zur Landschaft.
Die Mutter ist viel interessanter, als der Titel zunächst verrät
Besonders gut funktioniert dabei die Konstruktion der Geschichte.
Denn Azzarello erzählt nicht ausschließlich aus Sicht der drei Brüder.
Parallel verfolgen wir auch ihre Mutter und die Männer, mit denen sie unterwegs ist.
Dadurch verschiebt sich unser Blick ständig.
Anfangs scheint die Situation vollkommen eindeutig.
Drei Männer kommen.
Ein Mann stirbt.
Eine Frau wird mitgenommen.
Drei Kinder verfolgen die Täter.
Fertig.
Nur bleibt praktisch nichts davon so einfach.
Die Vergangenheit der Mutter spielt eine wesentlich größere Rolle, als die Jungen ahnen.
Und genau hier wird die Geschichte richtig interessant.
Je näher die Brüder ihrer Mutter kommen, desto weniger eindeutig wird die Geschichte, die sie sich über sie erzählt haben.
Und genau deshalb würde ich vor dem Lesen auch nicht zu viele Inhaltsangaben studieren.
Die Enthüllungen funktionieren am besten, wenn man gemeinsam mit den Jungen merkt, dass Erwachsene ziemlich gut darin sind, Kindern nur die Version ihrer Vergangenheit zu erzählen, mit der sie selbst leben können.
Eduardo Risso zeichnet hier vielleicht schöner als je zuvor
Und dann ist da Eduardo Risso.
Ganz ehrlich:
Allein für seine Arbeit kann man diesen Band beinahe empfehlen.
Wer Risso hauptsächlich aus „100 Bullets“ kennt, erkennt natürlich sofort seine Handschrift.
Die kantigen Gesichter.
Die Schatten.
Diese Fähigkeit, mit einer Haltung oder einem Blick mehr über eine Figur zu erzählen als andere Zeichner auf einer halben Seite Dialog.
Aber „Blood Brothers Mother“ sieht trotzdem anders aus.
Risso übernimmt hier selbst die Farben und arbeitet stark mit einem aquarellartigen Look.
Gelb.
Orange.
Rot.
Staubige Brauntöne.
Und dann plötzlich tiefes Blau oder Violett.
Das sieht teilweise wunderschön aus.
Fast zu schön.
Denn häufig passiert innerhalb dieser Bilder etwas ziemlich Grauenhaftes.
Genau dieser Gegensatz macht sie so stark.
Ein Sonnenuntergang kann atemberaubend aussehen, während darunter gerade jemand erschossen wird.
Die Landschaft interessiert das nicht.
Sie bleibt schön.
Der Mensch ist das Problem.
Risso zeichnet einen Westen von unglaublicher Schönheit – und bevölkert ihn anschließend mit Menschen, die alles dafür tun, diese Schönheit zu ruinieren.
Spaghetti-Western, Blueberry und Noir – alles steckt irgendwie drin
Dabei kann man wunderbar sehen, wie viele unterschiedliche Westerntraditionen Risso hier zusammenführt.
Da sind die extremen Nahaufnahmen eines Sergio Leone.
Dann wieder riesige Landschaftspanoramen, in denen einzelne Reiter kaum mehr als Punkte sind.
Man denkt an Girauds „Blueberry“.
An Hermann.
An klassische europäische Westerncomics.
Gleichzeitig bleibt Risso unverkennbar Risso.
Auch Azzarello bringt seinen Noir mit.
Die Dialoge sind kurz.
Trocken.
Und häufig ziemlich giftig.
Figuren sagen selten direkt, was sie meinen.
Man muss auf das hören, was zwischen den Sätzen liegt.
Genau deshalb funktionieren Autor und Zeichner so gut zusammen.
Azzarello weiß, wann er schweigen sollte.
Und Risso weiß, was er in dieses Schweigen zeichnen muss.
Ein Western, der wirklich nach Western aussieht
Besonders stark ist der Rhythmus der Seiten.
Risso springt zwischen riesigen Totalen und extrem engen Details.
Eine Landschaft bekommt Raum.
Dann plötzlich nur ein Auge.
Eine Hand.
Ein Revolver.
Ein Mundwinkel.
Das ist klassische Westerninszenierung.
Nur eben mit Panels statt Kamera.
Und genau deshalb ist das deutsche Format von 29 × 22 Zentimetern eine gute Entscheidung.
Rissos Bilder brauchen Platz.
Vor allem seine Landschaften profitieren enorm davon, wenn man sie nicht in ein kleines US-Standardformat presst.
Die Gewalt ist hart – und nicht immer angenehm
Einen Hinweis sollte man allerdings geben.
„Blood Brothers Mother“ ist wirklich kein zahmer Western.
Das Buch enthält massive Gewalt und auch sexualisierte Gewalt.
Gerade der Beginn will sehr deutlich zeigen, welche Sorte Mensch hier teilweise durch den Westen reitet.
Das kann unangenehm werden.
Soll es auch.
Trotzdem kann man darüber diskutieren, ob Azzarello an einzelnen Stellen wirklich jede Grenzüberschreitung braucht, um seine Figuren als Monster zu etablieren.
Das ist für mich einer der wenigen Punkte, an denen der Comic gelegentlich Gefahr läuft, Brutalität nicht nur zu zeigen, sondern fast ein bisschen zu demonstrativ auszustellen.
Hinweis
Der Band enthält deutliche Gewaltdarstellungen, Gewalt gegen Tiere und sexualisierte Gewalt. Wer bei solchen Inhalten empfindlich ist, sollte das vor dem Kauf wissen.
Positiv ist allerdings, dass Risso Gewalt praktisch nie cool aussehen lässt.
Sie ist schnell.
Hässlich.
Und meistens hinterlässt sie Konsequenzen.
Das unterscheidet den Band von jenen Western, in denen nach zwanzig erschossenen Männern einfach die nächste Whiskyflasche geöffnet wird.
Rache ist hier keine Erlösung
Natürlich ist „Blood Brothers Mother“ auch eine Rachegeschichte.
Aber Azzarello interessiert sich weniger für die befriedigende Variante davon.
Es geht nicht darum, dass irgendwann jeder Bösewicht die passende Kugel bekommt und wir erleichtert zuklappen können.
Rache verändert die Figuren.
Und vor allem verändert sie die Kinder.
Jede Begegnung stellt sie vor dieselbe Frage:
Wie weit müssen sie gehen, um in dieser Welt zu überleben?
Und was bleibt von ihnen übrig, wenn sie immer weitergehen?
Vielleicht ist das größte Böse gar nicht der Mann mit dem Revolver.
Vielleicht ist es das, was er im nächsten Menschen hinterlässt.
Gerade dadurch bekommt die Geschichte trotz aller Genreversatzstücke eine gewisse Schwere.
Man kennt viele Zutaten.
Entführung.
Verfolgungsjagd.
Outlaws.
Kopfgeldjäger.
Soldaten.
Goldsucher.
Hinrichtungen.
Belagerungen.
Schießereien.
Azzarello und Risso versuchen gar nicht, so zu tun, als hätten sie den Western neu erfunden.
Stattdessen werfen sie fast das komplette Genre in einen Topf und erzählen es mit ihrer eigenen Stimme.
Ist Blood Brothers Mother wirklich Blood Meridian?
Der Verlag nennt „Blood Meridian“ als Vergleich.
Das ist natürlich ein ziemlich großes Fass.
Cormac McCarthys Roman gehört zu den zentralen Werken des modernen Westerns.
So hoch würde ich „Blood Brothers Mother“ literarisch nicht hängen.
Dafür arbeitet Azzarello wesentlich stärker als Genreauthor.
Seine Geschichte will auch unterhalten.
Sie will Spannung.
Schießereien.
Cliffhanger.
Und Figuren, bei denen man wissen möchte, wie sie aus dieser Sache wieder herauskommen.
Der Vergleich funktioniert eher über die Haltung.
Beide Werke verweigern die romantische Vorstellung vom „guten alten Westen“.
Dieser Westen ist kein Ort, an dem Männer zu Legenden werden.
Er ist ein Ort, der Menschen kaputtmacht.
Und ein kleiner Kritikpunkt: Manchmal will der Band wirklich ALLES Western sein
Das ist gleichzeitig eine Stärke und eine kleine Schwäche.
Azzarello und Risso lieben das Genre offensichtlich.
Und deshalb wollen sie offenbar kaum ein Motiv auslassen.
Outlaws.
Armee.
Bounty Hunter.
Gold.
Wüste.
Pferde.
Hinrichtung.
Belagerung.
Familienrache.
Moralischer Verfall.
Fast alles ist drin.
Dadurch hat der Band enormes Tempo und permanent neue Situationen.
Gleichzeitig hätte ich mir an ein paar Stellen sogar noch etwas mehr Ruhe mit den drei Brüdern gewünscht.
Gerade weil ihre Entwicklung das emotional Interessanteste an der ganzen Geschichte ist.
Mein kleiner Kritikpunkt
Der Western ist so voll mit starken Situationen und Figuren, dass die eigentlichen Blood-Brüder zeitweise etwas weniger Raum bekommen, als ihre Geschichte verdient hätte.
224 Seiten für 34,80 Euro – eine ziemlich schöne deutsche Ausgabe
Schreiber & Leser veröffentlicht die Geschichte komplett in einem Band.
Die deutsche Ausgabe umfasst 224 Farbseiten im Hardcover.
Das Format von 29 × 22 Zentimetern passt hervorragend zu Rissos Arbeit.
Gerade seine weit geöffneten Landschaften und Aquarellfarben profitieren vom größeren Druck.
Für 34,80 Euro bekommt man damit die vollständige vierteilige Originalserie in einer Ausgabe.
Und ganz ehrlich:
Bei diesem Comic ist das Papier nicht nur Transportmittel für die Geschichte.
Risso ist ein wesentlicher Teil des Kaufarguments.
Die Comixdealer-Wertung
Mein Fazit: Ein wunderschöner, dreckiger und ziemlich gemeiner Western
„Blood Brothers Mother“ erfindet den Western nicht neu.
Das muss er auch überhaupt nicht.
Brian Azzarello nimmt praktisch alles, was er an diesem Genre mag – Rache, Outlaws, Kopfgeldjäger, Familiengeheimnisse, moralische Abgründe und Männer, die ihre Probleme vorzugsweise mit einem Revolver lösen – und verbindet es mit genau jener Noir-DNA, die seine Zusammenarbeit mit Eduardo Risso schon immer ausgezeichnet hat.
Doch der eigentliche Clou sind die Kinder.
Wir sehen diese Welt nicht aus den Augen eines abgebrühten Revolverhelden.
Wir sehen, was eine solche Welt aus Menschen macht, die eigentlich noch gar nicht alt genug sein sollten, um sie zu verstehen.
Und Eduardo Risso liefert dazu vielleicht die schönsten Bilder, die dieses Duo bisher gemeinsam produziert hat.
Seine Aquarellfarben machen Texas teilweise traumhaft schön.
Und genau deshalb trifft die Brutalität umso härter.
Nicht jede Gewaltdarstellung ist für mich zwingend notwendig, und gelegentlich hätte ich gern noch etwas mehr Zeit mit den Brüdern verbracht.
Das ändert allerdings wenig daran, wie verdammt gut Azzarello und Risso dieses Genre beherrschen.
Wenn ihr Western lieber staubig, moralisch kaputt und kompromisslos mögt als romantisch und heroisch, ist „Blood Brothers Mother“ eine ziemlich klare Empfehlung.
🎯 Für wen ist Blood Brothers Mother?
Für Leser von „100 Bullets“ und „Moonshine“ sowieso. Außerdem für Fans von „1883“, „True Grit“, Sergio Leone, „Blueberry“ und harten modernen Western. Wer Gewalt im Western allerdings nur als stilisierte Action möchte, sollte wissen: Dieser Band ist deutlich unangenehmer und pessimistischer.
Direkt beim Comixdealer
Blood Brothers Mother
Brian Azzarello & Eduardo Risso · Hardcover · 224 Farbseiten · Schreiber & Leser · 34,80 € · innerhalb Deutschlands versandkostenfrei.
Blood Brothers Mother im Shop ansehen →💬 Wie hart darf ein Western sein?
Mögt ihr solche kompromisslosen Western oder darf bei euch noch etwas klassische Abenteuerromantik übrig bleiben? Und wo steht Eduardo Risso für euch – „100 Bullets“, „Moonshine“ oder vielleicht schon dieser Band? Schreibt es gerne in die Kommentare.
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WhatsApp-Kanal abonnierenQuellen & Transparenz: Produktdaten: Schreiber & Leser sowie Comixdealer. Hintergrund zur Originalausgabe: DSTLRY. Weitere Einordnung und internationale Rezeption: ComicBook.com, The Beat und Es la hora de las tortas. Bildmaterial: Schreiber & Leser / DSTLRY / Eduardo Risso. Redaktionelle Einordnung und Wertung: Comixdealer Magazin.
