Avengers Doomsday Special Look: Marvel hat mich wieder!
Der neue Avengers Doomsday Special Look hat bei mir etwas geschafft, mit dem ich ehrlich gesagt überhaupt nicht mehr gerechnet hatte: Ich hatte Gänsehaut wegen eines MCU-Trailers.
Und das meine ich nicht als übertriebene Trailer-Reaction.
Ich war bei Marvel in den vergangenen Jahren irgendwann einfach ziemlich raus.
Nicht komplett. Natürlich habe ich weiterhin Filme geschaut, Serien verfolgt und gehofft, dass das MCU wieder die Kurve bekommt. Aber dieses Gefühl von früher? Diese Vorfreude auf den nächsten großen Marvel-Film?
Die war bei mir praktisch weg.
Ich habe Marvel irgendwann nicht mehr zugetraut, noch einmal dieses Gefühl zu erzeugen, das „Infinity War“ oder „Endgame“ damals hatten.
Und plötzlich stehen wir im Sommer 2026.
„Spider-Man: Brand New Day“ funktioniert für mich wieder richtig gut – und jetzt kommt dieser neue „Avengers: Doomsday“-Trailer.
Und auf einmal denke ich:
Verdammt. Vielleicht haben sie es tatsächlich geschafft, das MCU noch einmal umzudrehen.
Kurz eingeordnet
Ich war beim MCU ziemlich weit raus. Doch „Spider-Man: Brand New Day“ und vor allem der neue „Avengers: Doomsday“-Special-Look haben bei mir etwas zurückgebracht, das Marvel lange verloren hatte: echte Vorfreude. Robert Downey Jr. wirkt nicht wie Tony Stark mit Metallmaske, sondern überraschend bedrohlich als Doctor Doom. Der Trailer fühlt sich groß, düster und tatsächlich wieder wie ein Marvel-Ereignis an. Natürlich kann der Film noch komplett gegen die Wand fahren. Aber zum ersten Mal seit langer Zeit bin ich wieder richtig gehookt.
Ich hatte Marvel ehrlich gesagt fast abgeschrieben
Vielleicht funktioniert dieser Trailer bei mir auch deshalb so gut, weil meine Erwartungen inzwischen ziemlich weit unten lagen.
Nach „Endgame“ hatte Marvel ein Problem, das sich nicht mit einem einzigen schlechten Film erklären lässt.
Das große Ziel war weg.
Thanos war besiegt, Steve Rogers hatte seinen Schild abgegeben und Tony Stark war tot. Gleichzeitig explodierte das MCU in immer mehr Filme, Serien, Figuren, Parallelwelten und Handlungsfäden.
Einzelne Sachen mochte ich weiterhin.
Aber dieses verbindende Gefühl verschwand zunehmend.
Früher wollte ich wissen, was als Nächstes passiert.
Später musste ich teilweise erst überlegen, ob mich überhaupt interessiert, was als Nächstes passiert.
Das ist ein gewaltiger Unterschied.
Und irgendwann hatte ich mich damit abgefunden, dass die große Marvel-Zeit vielleicht einfach vorbei ist.
Das MCU war für mich nicht tot, weil keine Filme mehr erschienen. Es war fast tot, weil mir zunehmend egal wurde, was als Nächstes passiert.
Dann kam Spider-Man – und plötzlich bewegte sich wieder etwas
„Spider-Man: Brand New Day“ war für mich bereits der erste größere Ruck.
Nicht nur, weil der Film erfolgreich ist.
Sondern weil er wieder dieses Gefühl erzeugt, dass ein Marvel-Film ein Ereignis sein kann, ohne gleichzeitig zehn Stunden Multiversums-Hausaufgaben vorauszusetzen.
Natürlich ist Spider-Man eine besondere Figur.
Spidey verkauft sich wahrscheinlich ähnlich zuverlässig wie Batman, solange man ihn nicht komplett gegen die Wand fährt.
Trotzdem hätte auch dieser Film nach „No Way Home“ deutlich kleiner wirken können.
Tat er aber nicht.
Und dadurch hatte ich erstmals wieder das Gefühl, dass Marvel vielleicht verstanden hat, was verloren gegangen war: Vorfreude.
Unsere Kritik
Spider-Man: Brand New Day – endlich wieder Spider-Man statt Multiversums-Hausaufgaben
Zur Kritik →Und dann kommt Doctor Doom auf diesen verdammten Thron
Der neue Special Look beginnt genau richtig.
Kein hektischer Supercut.
Kein Witz.
Kein sofortiges Feuerwerk aus 25 bekannten Gesichtern.
Da sitzt Victor von Doom in einem riesigen, fast leeren Thronsaal.
Allein.
Bedrohlich.
Und während Sue Storm darüber spricht, dass Victor früher einmal anders gewesen sei, entsteht innerhalb weniger Sekunden etwas, das Marvel dringend gebraucht hat:
Ein Bösewicht bekommt Gewicht.
Nicht einfach „hier ist der neue Typ, der stärker ist als der letzte Typ“.
Der Trailer vermittelt, dass hinter Doom Geschichte steckt.
Verlust.
Wut.
Und offenbar ein Weltbild, in dem er selbst vollkommen überzeugt davon ist, im Recht zu sein.
Robert Downey Jr. klingt endlich nicht mehr nach Tony Stark
Das war für mich wahrscheinlich die größte Sorge bei seiner Besetzung.
Robert Downey Jr. als Doctor Doom klingt auf dem Papier zunächst fast schon gefährlich naheliegend.
Marvel holt seinen größten Star zurück.
Der Mann, dessen Gesicht praktisch mit dem MCU verbunden ist.
Nur diesmal ist er böse.
Das hätte unglaublich billig wirken können.
Tony Stark mit grüner Kapuze.
Genau deshalb gefällt mir so sehr, was Downey offenbar mit seiner Stimme macht.
Sie ist tiefer, kontrollierter und schwerer.
Vor allem fehlt dieses typische Tony-Stark-Spielerische.
Kein permanentes Augenzwinkern.
Keine Ironie, die jede bedrohliche Situation sofort wieder entschärft.
Doom spricht, als wäre für ihn überhaupt keine Diskussion notwendig.
Er hat sein Urteil längst gefällt.
Zum ersten Mal denke ich bei Robert Downey Jr. als Doom nicht mehr: „Da ist Iron Man.“ Ich denke: „Okay – dieser Typ könnte tatsächlich ein Problem für alle werden.“
Doom wirkt endlich wie eine Bedrohung und nicht wie der nächste CGI-Endgegner
Die wichtigste Aufgabe dieses Trailers ist eigentlich ganz simpel:
Er muss uns davon überzeugen, dass Doctor Doom nach Thanos groß genug ist.
Das ist keine kleine Aufgabe.
Thanos wurde über Jahre aufgebaut und hatte spätestens mit „Infinity War“ eine Präsenz, die das komplette MCU getragen hat.
Doom bekommt wesentlich weniger Zeit.
Deshalb muss jede Szene sitzen.
Und der Special Look macht das überraschend effektiv.
Reed Richards konfrontiert Victor.
Thor greift ihn an.
Und Doom stoppt Stormbreaker praktisch mit einem Finger.
Das ist natürlich klassisches Power-Level-Marketing.
„Seht her, unser neuer Bösewicht ist richtig stark.“
Aber verdammt – hier funktioniert es.
Noch besser ist allerdings der Abschluss.
Doom erhebt eine Armee von Sentinels.
Damit verbindet der Trailer nicht nur Avengers, Fantastic Four und X-Men visuell miteinander, sondern zeigt gleichzeitig:
Dieser Mann ist nicht einfach ein Wissenschaftler in Rüstung.
Hier kommen Technologie und Magie zusammen.
Und genau das muss Doctor Doom sein.
Das Entscheidende: Der Trailer fühlt sich endlich wieder EPISCH an
Vielleicht klingt das banal.
Ein Avengers-Film sollte schließlich episch aussehen.
Aber wann hat sich Marvel für mich zuletzt wirklich so angefühlt?
Nicht groß, weil 25 Schauspieler in einer Pressemitteilung stehen.
Nicht wichtig, weil Kevin Feige auf einer Bühne sagt, dass alles miteinander verbunden ist.
Sondern wirklich groß.
Auf der Leinwand.
In den Bildern.
In der Musik.
Im Ton.
Dieser Trailer vermittelt wieder etwas, das das MCU irgendwann verloren hatte:
Das hier fühlt sich nicht nach „dem nächsten Marvel-Film“ an.
Es fühlt sich wieder nach einem Ereignis an.
Avengers, Fantastic Four und X-Men – und trotzdem wirkt es bisher nicht wie reine Cameo-Pornografie
Dabei besteht natürlich eine riesige Gefahr.
Der Cast von „Avengers: Doomsday“ ist absurd.
Avengers.
Fantastic Four.
Die alten X-Men.
Steve Rogers.
Thor.
Loki.
Black Panther.
Gambit.
Magneto.
Professor X.
Cyclops.
Und wahrscheinlich wissen wir noch lange nicht alles.
So etwas kann sehr schnell zu einer zweieinhalbstündigen Parade aus „Schau mal, den kennst du noch!“ werden.
Genau davor habe ich weiterhin Respekt.
Doch zumindest dieser Trailer benutzt die Figuren nicht nur als Applausautomaten.
Stattdessen scheint Doom der gemeinsame Mittelpunkt zu sein.
Die Figuren reagieren auf ihn.
Das ist entscheidend.
Und ja: Steve Rogers funktioniert bei mir natürlich sofort
Ich kann da auch gar nicht besonders objektiv tun.
Chris Evans wieder als Steve Rogers zu sehen, macht etwas mit mir.
Natürlich kann man argumentieren, dass Marvel gerade sehr tief in die Nostalgiekiste greift.
Robert Downey Jr. zurück.
Chris Evans zurück.
Die alten X-Men zurück.
Und ja, die Gefahr besteht absolut, dass Marvel versucht, die Unsicherheit der vergangenen Jahre einfach mit bekannten Gesichtern zuzuschütten.
Aber Nostalgie ist nicht automatisch schlecht.
Sie wird dann schlecht, wenn sie die einzige Idee ist.
Wenn Steve Rogers eine echte Funktion in dieser Geschichte besitzt, nehme ich ihn mit Handkuss.
Der Special Look selbst: Schaut ihn euch an
Wer bisher noch gar nichts von „Avengers: Doomsday“ sehen möchte, sollte natürlich spätestens hier aussteigen.
Für alle anderen gilt:
Das ist der Trailer, der mich wieder erwischt hat.
Offizieller „Avengers: Doomsday – Special Look“ von Marvel Entertainment.
Natürlich kann das immer noch komplett in die Hose gehen
Und bevor jetzt jemand denkt, ich hätte nach zwei Minuten Trailer wieder meine komplette Marvel-Bettwäsche aus dem Keller geholt:
Nein.
Der Film kann immer noch scheitern.
Sogar spektakulär.
Der Cast ist riesig.
Das Multiversum ist kompliziert.
Es müssen Avengers, Fantastic Four und X-Men zusammengeführt werden.
Doom braucht genug Raum.
Steve Rogers muss sinnvoll zurückkehren.
Und gleichzeitig muss das Ganze noch als eigenständiger Film funktionieren, obwohl „Secret Wars“ bereits dahinter wartet.
Das sind verdammt viele Teller, die Anthony und Joe Russo gleichzeitig in der Luft halten müssen.
Ein großartiger Trailer garantiert überhaupt nichts.
Das wissen wir alle.
Aber ein Trailer hat eine Aufgabe:
Er soll mich dazu bringen, diesen Film sehen zu wollen.
Und diese Aufgabe hat der Special Look bei mir zu hundert Prozent erfüllt.
Ich weiß nicht, ob „Avengers: Doomsday“ großartig wird. Aber ich weiß zum ersten Mal seit langer Zeit wieder, dass ich einen MCU-Film unbedingt sehen will.
Vielleicht hat Marvel tatsächlich verstanden, was verloren gegangen war
Und genau da schließt sich für mich der Kreis zu „Spider-Man: Brand New Day“.
Ich glaube nicht, dass Marvels größtes Problem irgendwann plötzlich „Superheldenmüdigkeit“ hieß.
Das Problem war, dass zu viele Projekte kein Gefühl mehr erzeugt haben.
Man konnte sie sehen.
Oder eben nicht.
Das große Ganze fühlte sich trotzdem kaum anders an.
„Brand New Day“ hat bei mir erstmals wieder echte Begeisterung ausgelöst.
„Doomsday“ legt jetzt nach.
Und wenn Marvel diese Linie halten kann, könnte 2026 tatsächlich das Jahr werden, in dem das MCU nach einer ziemlich langen Orientierungsphase wieder seinen Puls gefunden hat.
Spider-Man hat mir gezeigt, dass Marvel noch Spaß machen kann. „Avengers: Doomsday“ gibt mir gerade erstmals wieder das Gefühl, dass Marvel auch noch groß sein kann.
Mein Fazit: Marvel, verdammt – ihr habt mich wieder
Ich war beim MCU müde.
Nicht wütend.
Nicht einmal besonders enttäuscht.
Fast schlimmer: Es war mir zunehmend egal.
Genau deshalb überrascht mich meine eigene Reaktion auf diesen Special Look so sehr.
Doom wirkt bedrohlich. Robert Downey Jr. klingt für mich erstaunlich wenig nach Tony Stark. Das Ganze sieht groß aus, fühlt sich ernst an und besitzt endlich wieder dieses Avengers-Gefühl, bei dem man merkt: Hier steht wirklich etwas auf dem Spiel.
Dazu kommt „Spider-Man: Brand New Day“, der bereits gezeigt hat, dass Marvel wieder einen Film produzieren kann, bei dem ich einfach Spaß habe und wissen möchte, wie es weitergeht.
Natürlich kann „Doomsday“ am Ende trotzdem eine völlige Katastrophe werden.
Zu viele Figuren, zu viel Fanservice, zu viel Multiversum – alle Risiken sind weiterhin da.
Aber darum geht es heute gar nicht. Heute hat ein Marvel-Trailer bei mir wieder Gänsehaut ausgelöst. Und so sehr habe ich mich seit verdammt langer Zeit nicht mehr auf einen MCU-Film gefreut. Ich bin wieder hooked.
💬 Hat euch der Trailer auch wieder erwischt?
Hat „Avengers: Doomsday“ bei euch ebenfalls wieder echte MCU-Vorfreude ausgelöst? Funktioniert Robert Downey Jr. für euch als Doctor Doom – oder seht ihr weiterhin nur Tony Stark unter der Maske? Und glaubt ihr, Marvel hat wirklich die Kurve bekommen? Schreibt es gerne in die Kommentare.
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WhatsApp-Kanal abonnierenQuellen & weiterführende Informationen: Marvel – D23 2026, Marvel Entertainment – Avengers: Doomsday Special Look, Entertainment Weekly. Einordnung und Meinung: Comixdealer Magazin.
